Archiv der Kategorie: Termin

Fr 24.10. 19:30 Uhr, Meuterei: Diskussionsveranstaltung zum Thema Verdrängung linker Projekte aus Kreuzberg

Fr 24.10.2014 | 19:30 Uhr | Meuterei | Reichenberger Str. 58 | Kreuzberg

Diskussionsveranstaltung zum Thema Verdrängung von linken Projekten. Wir wollen gemeinsam mit Euch in Diskussion treten, wie linke Orte in Kreuzberg langfristig zu halten sind. Einige Projekte werden akut verdrängt, dem Allmende e.V. im Kottbusser Damm 25/26 zum Beispiel wird der Mietvertrag nicht verlängert. Auch dem T.E.K. e.V. Jugendladen in der Köpenicker Strasse droht nach vielen Jahren wichtiger Arbeit das aus bzw. die Verdrängung. Dem Festsaal Kreuzberg wird die Wiederaufnahme ihres Betriebes verweigert. Wir laden alle zur Diskussion ein.

Desweiteren wollen wir gemeinsam mit Euch in Diskussion treten, um dem Projekt Meuterei wieder mehr Leben einzuhauchen. Mit allen Interessierten wollen wir überlegen, wie man die Räume mit mehr Programm füllen kann und schlussendlich in Diskussion mit Euch über die Entscheidung „Kaufen – Ja oder Nein?“ treten.

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Quo Vadis Kreuzberg: „Festsaal Kreuzberg“ weiteres Opfer von Aufwertung und Verdrängung?

Quelle: http://www.festsaal-kreuzberg.de/

Der Brand des Festsaals Kreuzberg ist mittlerweile über ein Jahr her. Auf dem Grundstück und an dem Gebäude hat sich bisher aber noch nicht viel getan. Obwohl die Versicherung des Eigentümers für eine Sanierung des Gebäudes (hauptsächlich des Daches) aufkommt, hat er sie bisher nicht veranlasst. Die Gründe dafür sind vermutlich in seinen Bauabsichten zu suchen. Nachdem die Betreiber des Festsaals Kreuzberg zunächst eine mündliche Zusage erhalten haben, dass sie ihren Betrieb dort fortführen können, wurden sie im Verlauf der Verhandlungen über einen neuen Mietvertrag damit konfrontiert, dass der Eigentümer den Bau eines 5-stöckigen Bürogebäudes auf dem Grundstück plant. „Selbst aufwendige und detaillierte Kompromissvorschläge von unseren Architekten, ermöglicht durch die Einnahmen aus dem Crowdfundig, konnten den Eigentümer nicht umstimmen.“ Sagt Björn von Swieykowski, einer der 4 Betreiber. Die Zeichen von Seite des Eigentümers stehen also auf Abriss und Neubau.

Der damit einhergehende Verlust für die Kreuzberger Musik und Kulturlandschaft würde schwer wiegen. Bekanntermaßen wird es in Berlin immer schwerer, geeignete Räume für Veranstaltungsorte jenseits des Mainstreams in der Innenstadt zu finden. Daher prüfen die Betreiber des Festsaals Kreuzberg rechtliche Schritte inwiefern eine Sanierung erzwungen werden kann. Schließlich besteht ja noch ein langjähriges Mietverhältnis.

Darüber hinaus fordern die Betreiber den Bezirk und die Senatsverwaltung auf, sie gegebenenfalls bei der Suche nach einem neuen Standort aktiv zu unterstützen. Solange kein eigener Veranstaltungsort zur Verfügung steht und die Betreiber des Festsaals sich mit Verträgen, Bauvorschriften und Anwälten rumschlagen müssen, bleibt ihnen nichts anderes übrig als im Exil zu gehen.

Dies geschieht z.B. am Fr, den 24.10. und am Sa, den 25.10.. An diesen beiden Tagen findet ein Festsaal Kreuzberg Wochenende im Astra Kulturhaus (Revaler Str. 99) statt:

Am Freitag spielen: Die Goldenen Zitronen, Andreas Dorau , Gustav , Erobique , Shir Khan, DJ Supermarkt und Jack Tennis:
https://www.facebook.com/events/1504654233110516

Am Samstag findet die Kiezboxgala International statt. Es boxt Hertha BSC vs Trabzon und es treten Earl Zinger und Don Rogall, Les Femmes Brachiales und DJ Han Shock auf:
https://www.facebook.com/events/381214385362086/

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Sa 25.10., 15 Uhr, Zickenplatz: Fahrradtour gegen Kiezklau von “Wem gehört Kreuzberg”

Mehr Infos folgen in Kürze.

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Die Utopie der Widerspenstigen – Ausstellung & Veranstaltungen zu 40 Jahre Longo maï

big_34798104_0_541-768Bereits im letzten Jahr ist das Kooperativen-Netzwerk „Longo mai“ 40 Jahre alt geworden. Jetzt kommt die aus diesem Anlass ins Leben gerufene Ausstellung für drei Wochen nach Berlin:

Die Ausstellung zeigt das heutige Bestehen der Kooperative Longo maï als gelebte Kritik an der kapitalistischen Gesellschaft, die eine eigenständige Lebensweise hervorgebracht hat.
Sie ist in vier Themenfelder gegliedert, die die wichtigsten Bereiche von Longo maï zeigen: Selbstverwaltung in der Gruppe, Landwirtschaft als Basis, ökonomisches System der Kooperativen, politische Interventionen von 1973 bis heute. Zusätzlich werden einzelne wichtige Etappen der bewegten 40 jährigen Geschichte von Longo maï mit historischen Objekten und Dokumenten dargestellt. Die Ausstellung zeigt keinen in sich abgeschlossenen Modellversuch, sondern den Wandel der Kooperativen und lädt ein, über Möglichkeiten und Grenzen dieses gelebten Experiments nachzudenken.
Unterstützt wird dies durch die dialogische Inszenierung der gezeigten Objekte aus den Kooperativen, Videoinstallationen und audiovisuelle Stationen. Dabei gibt es neben der Ausstellung noch zahlreiche Veranstaltungen, passend zu den zahlreichen Longo mai-Aktivitäten.

25.10.-15.11. |Freies Museum | Bülowstr. 90 | Veranstaltungsprogramm (PDF)

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Mo 27.10., 19 Uhr, Allmende: Diskussionsveranstaltung “Besetzen, Blockieren, Mietstreik”

Mo 27.10. | 19 Uhr | Allmende | Kottbusser Damm 25-26
“Besetzen, Blockieren, Mietstreik” – Diskussion über Strategie und Perspektive für weitergehende praktische Interventionen gegen Verdrängung und Wohnungsklau

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Di 28.10., 19 Uhr, Prinzenallee 58 (U-Bhf Pankstr.): Infoveranstaltung „Nein! zum Verkauf der BIMA Häuser“

Di 28.10. | 19 Uhr | in der Prinzenallee 58 (U-Bhf Pankstr.)
Nein! zum Verkauf der BIMA Häuser – Informationsveranstaltung für Berliner BimA Mieter und Abschlussfest der Stadtpolitischen Aktionswochen „Verdrängung stoppen!“

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Mi 29.10., 10:30 Uhr: Allmende bleibt/çikmiyor! Kundgebung vorm Gerichtsgebäude

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Allmende ist ein Treffpunkt in Kreuzberg
Wir nennen uns „Haus alternativer Migrationspolitik und Kultur“ und sind eine Begegnungsstätte für unterschiedliche Menschen und ihre sozialen, politischen, kulturellen und künstlerischen Aktivitäten. Seit 2006 sind unsere Vereinsräume am Kottbusser Damm 25/26 in Kreuzberg.

Jetzt droht uns die Zwangsräumung
Ende 2013 wurde das Mietverhältnis vom Eigentümer beendet. Am 29.10.2014 findet der Gerichtstermin statt, bei dem über unsere Räumung entschieden wird. Wir möchten uns aber den Profitin teressen einiger Weniger nicht beugen und werden nicht den Bezirk verlassen den wir mitgestaltet haben.

Verdrängung hat viele Gesichter
Mieterhöhung, Modernisierung, Luxussanierung, Umwandlung in Eigentumswohnungen, Jobcenter zahlt die Miete nicht, Rassismus auf dem Wohnungsmarkt. Mieter_innen, aber auch Initiativen und Vereine, Kitas und Jugendtreffs müssen ihre Räume verlassen. Die so ziale Infrastruktur im Kiez wird zerstört.

Die Stadt gehört uns allen!
Lasst uns gemeinsam gegen die Verdrängung von Mieter_innen und Initiativen kämpfen!
Für einen Bezirk, in dem es für alle Menschen genug Platz zum wohnen und für ihr soziales, politisches und kul turelles Leben gibt.

Kommt zu den Kundgebungen!
Es wird für den Austausch zum Thema Verdrängung ein offenes Mikrofon geben.
Wir freuen uns auf Euch!

  • Wir fordern den Eigentümer auf, den Mietvertrag mit uns zu verlängern.
  • Wir fordern den Bezirk auf bezahlbare Räumlichkeiten für politische, soziale und kulturelle Träger und Initiativen zur Verfügung zu stellen.
  • Wir fordern die Politik auf, mietergerechte Stadtpolitik zu entwickeln.

Allmende e.V.
Kottbusser Damm 25/26
10967 Berlin
www.allmendeberlin.de

Flyer als PDF

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Geplante Räumung der Gerhart Hauptmann-Schule: Wir stellen uns quer! #Ohlauer

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Wir würden uns freuen wenn ihr diesen Aufruf mit unterzeichnet. Die Zeit drängt, Solidarität jetzt! Kontakt: zwangsraeumungverhindern@riseup.net
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Ende Juni 2013 gab es eine 10tägige Belagerung der Geflüchteten in der Gerhart-Hauptmann-Schule. Nach langen Verhandlungen und viel Solidarität aus der Nachbarschaft kam es schließlich zu einer Einigung zwischen Bezirk und Geflüchteten, dass die Geflüchteten in der Schule bleiben können.

Nun, 4 Monate später, hat der Bezirk durch seine Bürgermeistern Monika Herrmann eine Kündigung zum 31.10.2014 geschickt. Alle Geflüchteten sollen auf die Straße gesetzt werden. So viel sind die Versprechen der Grünen wert. Anstatt Henkel und den Verantwortlichen im Land auf den Pelz zu rücken und Henkels Büro zu besetzen, geben die Kreuzberger Bezirkspolitiker_innen den Druck nach unten weiter.

Sie reden von Recht und Gesetz, brechen aber alle Vereinbarungen, die sie mit den Refugees eingegangen sind, am Oranienplatz mit Kolat oder in der Schule mit Herrmann!

Wir fordern die Bezirkspolitik dazu auf, ihr Wort zu halten und erklären hiermit, dass wir uns einer Räumung der Schule am Tag X entgegen stellen werden.

Bündnis Zwangsräumung Verhindern

Termin: Solikonzert und Kundgebung für die besetzte Schule
Mittwoch, 29.10. | 19 Uhr | Ohlauerstraße | Kreuzberg

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Mi 29.10. 19 Uhr, Mehringhof: “Bezahlbarer Wohnraum statt Leben auf der Straße”

Mi 29.10. | 19 Uhr | Mehringhof | Gneisenaustr. 2a
“Bezahlbarer Wohnraum statt Leben auf der Straße”, Veranstaltung der AG Recht auf Wohnen für Psychiatriebetroffene

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Kiezgruppe Mitte/Prenzlauzer Berg: Filmreihe mit Diskussionen zum Thema Verdrängung und Widerstand

Die Kiezgruppe Mitte/Prenzlauzer Berg startet eine weitere Filmreihe mit Diskussionen zum Thema Verdrängung und Widerstand. Wir freuen uns sehr, euch bei den verschiedenen Terminen begrüßen zu können!

Hier die einzelnen Termine:

Mi 29.10.2014 | Linienstraße 206 | 20 Uhr
Mietrebellen
Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieter_innenkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentner_innen um ihre altersgerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung. In Anwesenheit der Filmemacher_innen und verschiedener Protagonist_innen.

Mi 26.11.2014 | Subversiv | Brunnenstr. 6 | 20 Uhr (mit KüfA)
Bye Bye Barcelona
Tourismus in den Metropolen führt vermehrt zu Diskussionen und Protesten. „Barcelona is not a theme park“ sagen Bewohner_innen der katalanischen Stadt und wehren sich gegen die wachsende Tourismusindustrie. Auch in Berlin gibt es erste Auseinandersetzungen. Gemeinsam mit Aktivist_innen aus Barcelona wollen wir nach dem Film diskutieren, wie wir politisch intervenieren können, jenseits von direkten Beschimpfungen gegen Tourist_innen.

So 07.12.2014 | BAIZ | Schönhauser Allee 26a | 20 Uhr
Wem gehört die Stadt?
Ein Mietshaus in Neukölln soll saniert, in Eigentumswohnungen umgewandelt und teuer verkauft werden. Plötzlich entdecken Mieter_innen, dass ihre Wohnung – schick aufgemacht – auf Immobilienportalen zum Verkauf angeboten wird. Ihnen selbst steht eine saftige Mieterhöhung ins Haus. Die ARD-Dokumentation gibt einen Einblick in das Geschehen am Berliner Immobilienmarkt.

Mi 28.01.2015 | Subversiv | Brunnenstr. 6 | 20 Uhr (mit KüfA)
Verdrängung hat viele Gesichter
Der Film entstand über fünf Jahre und hat die Entwicklung eines Berliner Kiezes (Alt-Treptow) beobachtet. Zum Teil investigativ und konfrontativ, zum Teil einfühlend, geht die Kamera sehr nah an die Menschen. Keine noch so unbequeme Frage wird ausgelassen. Auch wenn der Film eine Nähe zu den von Mieterhöhung und Verdrängung betroffenen Menschen nicht verhehlt, so gibt er auch jenen eine Stimme und Gesicht, welche für die Verdrängung verantwortlich gemacht werden.Der Film handelt vor allem auch von den Träumen der Einen nach Sicherheit, die in den Bau von Eigentumswohnungen (sogenannte Baugruppen) investieren. Und von den ängsten der Anderen, für die durch die Aufwertung ihres Kiezes die Zukunft in ihrer Mietwohnung immer unsicherer wird. Dies führt zu offenen Konflikten und lautstarkem Widerspruch.

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