Monatsarchive: März 2013

Spuck auf Rechts #9 _ Madog a.k.a. Joey 247, Kaveh & Cigir

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So 10.3. 16 Uhr: Unterstützungstreffen für die bedrohte BAIZ

Text übernommen von http://www.baiz.info/

Am Dienstag fand bei uns das Gespräch mit den vermeintlichen Eigentümern der Immobilie von der Zelos GmbH statt. Sie haben sich ihrerseits nur als Vermittler und Dienstleister mit eingeschränktem Verhandlungsspielraum im Auftrag einer Investorengruppe dargestellt. Eine gastronomische Weiternutzung wird in deren Agenda kategorisch ausgeschlossen, hingegen wäre für unsere Räume ein schönes Büroprojekt geplant. Es sei bei der “Entwicklung solcher Häuser” nicht mehr erwünscht, wegen Geräusch- und Geruchsbelästigung eine gastronomische Nutzung zuzulassen. Der Einwand, dass sich da bestimmt Häuser in Reinicken- oder Zehlendorf finden lassen, wurde mit “da will doch keiner hinziehen” beantwortet, der Zusammenhang mit den dort fehlenden gastronomischen Angeboten aber durchaus gesehen (sic!). Außerdem hätten wir eben nur einen Zehnjahresvertrag und Vertrag sei nun mal Vertrag und der läuft jetzt eben aus, die Erwiderung, dass es manche Kneipen schon 100 Jahre und länger gibt, ohne dass sie sich gleich von Anfang an für diese Laufzeit entschieden hätten, wurde dann nur noch mit: “Die hatten halt Glück.” beantwortet.

Den einzigen Spielraum, den sie hätten, wäre eine kurzzeitige Verlängerung des Vertrages bis zum 28.02.2014, hierfür sollten wir aber dann ca. im September einen Vertrag für ein neues Objekt vorlegen, der ab dem 01.03.2014 läuft. Außerdem würden uns beim Auszug keine Steine in den Weg gelegt (Reparaturen und Renovierung müssten unsererseits nicht erfolgen.) und wir dürften alles mitnehmen – das bekämen wir in den nächsten Wochen auch schriftlich….

Alles in allem gibt es wohl genug Gründe, am 10.03. um 16:00 in unseren Räumlichkeiten zum BAIZ-muss-bleiben-Treffen zu kommen. Das BAIZ-Kollektiv freut sich jedenfalls ausdrücklich über jede Unterstützung, zumal wir hier mindestens genauso viel Spaß haben wie Ihr und auf jeden Fall noch Bock, auch über den 28.02.2014 hinaus weiter zu machen – wo und wie auch immer. Wer also regelmäßig mit Angie Tee trinkt, gute Drähte zu solidarischen bewaffneten Organen hat – oder vielleicht eine noch viel naheliegendere Idee – sei hiermit herzlichst zur Teilnahme eingeladen. Wir stellen den Kuchen und der Kaffee geht natürlich auch aufs Haus.

Bis Sonntag
Eure BAIZ-Crew

Die Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ befindet sich in der Christinenstr. 1 (Ecke Torstraße) im Prenzlauer Berg.

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Bedrohtes Hausprojekt Linienstraße 206: Lindenstraße dementiert Solidaritätssticker

Eine Aufkleberserie in Berlin sorgt für Aufregung +++ Soliaufkleber der ARD Serie Lindenstraße ein Guerilla Marketing Gag +++ Bedrohtes Hausprojekt Linienstraße 206 in Berlin-Mitte wird fälschlicherweise von Helga Beimer und Co unterstützt +++ Lindenstraße aus Köln dementiert +++ symphatische Solidaritätsaufkleber bereits in der ganzen Stadt verklebt +++ Soliblog bedroht? +++ Imagegewinn für Lindenstraße und für Linienstraße +++

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Helga Beimer zerkratzt mit einer Grillgabel das Auto ihres Vermieters und fordert Miethaie zu Fischstäbchen, Produzent W. Geißendörfer findet, dass das Hausprojekt Linienstrasse erhalten bleiben muss und Else Kling droht Vrmietern mit der Faust, leider ohne Feudel. Die PR-Aktion der TY-Serie Lindenstrasse für das Berliner Hausprojekt Linienstrasse 206 stellt sich jetzt als gelungener Fake raus. Die Unterstützer_innengruppe um das Hausprojekt Linienstrasse hatte die ihnen per email zugesannten Soliaufkleber auf ihrer Homepage  http://linie206verteidigen.blogsport.de/ veröffentlicht. Heute ist nun nachzulesen, dass die Soliaufkleber nicht von der Marketingfirma der Lindenstraße stammen. Zitat der Lindenstraße: „Unabhängig von der Bewertung Ihres Anliegens entspricht es leider nicht den Tatsachen, dass Hans W. Geißendörfer mit Ihnen gesprochen und sich mit Ihren Anliegen solidarisch erklärt hat.“ Allerdings zollt die Lindenstraße den Macher_innen auch Respekt, nicht ohne auch juristische Schritte anzukündigen: „Obwohl Sie beim Umgang mit den Fotos viel Kreativität und Einfallsreichtum beweisen, verletzen Sie damit das Urheberrecht an diesen Fotos.“ Ob die Lindenstraße jetzt juristische Schritte gegen den die Unterstützungsseite einleitet, ist unbekannt. Das werden sich Produzent Geißendörfer und sein Team auch gut überlegen, um einen Imageschaden für die sonst so sozialkritische Serie abzuwenden. Mit einer eventuellen Klage wäre auch nicht zu vermeiden, dass sich die Bilder in windeseile auf zahlreichen Facebook Seiten und unter google-bilder wiederfinden lassen; ob das die Macher_innen der Lindenstraße nun gut finden oder nicht. Vielleicht greift Produzent W. Geißendörfer hingegen das Thema Gentrifizierung in den nächsten Folgen auf, denn die Vertreibung aus den Innenstädten ist nicht nur ein Thema in Berlin, sondern auch in Köln und München wo die Serie produziert wird, bzw. spielt.
Wir sind gespannt wie es weiter geht – bis dahin werden sicherlich viele Freund_innen der Lindenstraße, Gentrifizierungsgegner_innen und Mietrechtsaktive die Bilder in die unentlichen Weiten des Internets versenden.

Weitere Informationen unter:
http://linie206verteidigen.blogsport.de/

Zur Seite des bedrohten Hausprojektes:
http://linie206.blogsport.de/

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Kulturprogramm: Drob Dynamic – Mein Tagebuch

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Es geht weiter! Kotti & Co Lärmdemo am 16.3.2013

flyer16.3.13

DIESE REGIERUNG MACHT UNS ARM!
HOHE MIETEN / NIEDRIEGE LÖHNE / JOBCENTER STRESS

Uns reicht´s! Explodierende Mieten und die unsoziale Arbeits- & Sozialpolitik Berlins bedrohen unsere Existenz. Wir, Familien und Alleinerziehende, Singles, Rentner*innen, Erwerbslose, prekär Beschäftigte, Student­Innen, Menschen mit geringen Einkommen, Teilzeitbeschäftigte, Einwander*innen, Menschen mit “Behinderung”, Flüchtlinge und und und… Aber es geht hier nicht nur um die direkt Betroffenen. Heute geht es um die Stadt von Morgen und ob diese nur für Reiche bezahlbar sein wird.

Die Berliner Regierung aus CDU und SPD lässt uns Berliner*innen am Essen sparen. Die Sorgen machen uns krank. Die Gesetze machen uns arm. Die Jobcenter behandeln uns respektlos. Wir verlieren unser Zuhause. Senator Czaja (CDU) und Senatorin Kolat (SPD) sind verantwortlich für realitäts­ferne Sätze der KdU (Kosten der Unterkunft), Dumping-Löhne durch Zeitarbeitszwang und Joboffensive.

Die Senator*innen für Stadtentwicklung, Soziales und Arbeit sind momentan das Gegenteil von sozial.

Czaja, Müller, Wowereit, Kolat & Co sind in der Pflicht! Wir brauchen keine Wahlkampffloskeln sondern gesicherte Grundlagen für ein würdevolles Leben. Wir lassen uns nicht abschreiben und verdrängen. Wir bleiben alle. Wir kämpfen für ein soziales und solidarisches Berlin.

Wir haben uns zusammengefunden um an diesem Punkt gemeinsam zu sagen:

Es reicht! Wir fordern:

  • Das Jobcenter muss die realen Mieten übernehmen (KdU anpassen; keine Aufforderungen zur Kosten­senkung verschicken und die bisher verschickten zurücknehmen)
  • Ein sofortiges Moratorium (Stopp) für Zwangs­umzüge
  • Die Soziale Wohnraumversorgung muss hergestellt werden (bezahlbare Mieten) – Wohnen ist keine Ware, sondern ein Menschenrecht!
  • Ein Recht auf Stadt für alle!

Weiter unter
http://kottiundco.net/2013/03/05/es-geht-weiter-larmdemo-am-16-3-2013/

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Pressespiegel East Side Gallery/MediaSpree Protest

Presse – international

03.03.2013

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„Wall Parade“ – Demonstration gegen Teilabriss der East Side Gallery und Luxuswohnbebauung am Spreeufer

Start: Sonntag 3.3.2013, 14 Uhr
Ort: East Side Gallery / Höhe Daimler-Gebäude zwischen O2 Arena und Ostbahnhof

Weitere Infos:
http://change.org/eastsidegallery
https://www.facebook.com/events/159017404253786/

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Kulturprogramm: “Echohäuser” der Song für den Erhalt der ESSO-Häuser in Hamburg

Quelle: http://www.sos-stpauli.de/
Infos zu den Esso-Häusern: http://www.initiative-esso-haeuser.de/

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East Side Gallery retten! Keine Luxuswohnbebauung auf dem ehemaligen Todesstreifen

Petition des Bündnisses „East Side Gallery Retten“

Text der Petitionsseite (Stand Mi 28.08. 21 Uhr):

+++ UPDATE: Schon morgen, am 1. März 2013 soll die East Side Gallery abgerissen und umgesetzt werden. Uns bleiben 24 Stunden um zu protestieren. Wir richten unsere Forderung nun an Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit, da nur er den Abriss mit einem Moratorium noch stoppen kann. +++

Helft mit, kommt morgen um 9 Uhr zur East Side Gallery – dort bilden wir eine Mauerkette. Informiert Eure Freunde. Rettet die East Side Gallery! +++

Weitere Informationen aktualisieren wir hier und unter @EastsideRetten

Berlinerinnen und Berliner, Teile der denkmalgeschützten East Side Gallery sollen schon diesen März abgerissen und umgesetzt werden! Warum? Grund ist eine Luxuswohnbebauung des ehemaligen Todesstreifens direkt hinter der East Side Gallery.

Sie wollen die East Side Gallery bewahren? Dann unterschreiben Sie jetzt. Sobald Sie unterschrieben habe, leiten Sie die E-Mail an Ihre Freunde und Bekannte weiter.

Die East Side Gallery ist eine der wenigen Abschnitte, die nach dem Abriss der Mauer noch im Originalzustand erhalten wurden. Sie ist ein historisches Zeugnis der Teilung, ein Mahnmal der Geschichte, das aus guten Gründen unter Denkmalschutz steht. Nun werden Teile der East Side Gallery abgerissen. Der Abriss, der für diesen März geplant ist, macht Platz für 45 Luxuseigentumswohnungen (geändert von 50, Quelle: Immobilien Zeitung) für 7.800 Euro pro Quadratmeter (Quelle: Immonet.de).

Auf dem ehemaligen Todesstreifen hinter der East Side Gallery ist der Bau eines 14-geschossigen, 63 Meter hohen Hochhauses geplant. Realisiert werden soll das Bauvorhaben durch den Vogtländer Unternehmer Maik Uwe Hinkel und einen Berliner Investor, der unter dem Namen „Living Bauhaus“ firmiert, den aber nichts mit dem Erbe des Bauhauses verbindet: Statt sozialem Wohnungsbau entsteht Luxus-Eigentum.

Bebauung trotz Bürgerentscheid und Denkmalschutz

Der Bau eines Turmes im Gebiet der Mediaspree verstößt gegen das erfolgreiche Votum des Bürgerentscheids „SPREEUFER FÜR ALLE!“ von 2008, wonach dort überhaupt keine Hochhäuser entstehen sollen! Und: Als Sinnbild für die Teilung Berlins steht die East Side Gallery seit 1991 unter Denkmalschutz.

Unterschreiben Sie jetzt für die Rettung der East Side Gallery.

Wir Bürgerinnen und Bürger Berlins stellen uns mit dieser Petition vor die denkmalgeschütze East Side Gallery und rufen den Politikern Berlins laut zu:

+ Kein Abriss von Teilen der denkmalgeschützten East Side Gallery für private Luxusbebauung

+ Keine Luxuswohnbebauung hinter der East Side Galerie auf dem ehemaligen Todesstreifen

+ Für eine nachhaltige und zukunftsweisende Stadtplanung, die durch soziale und ökologische Kompetenz mit dem Ziel der Erhaltung der sozialen Strukturen und der kulturellen Vielfalt geprägt ist

+ Für eine besondere Berücksichtigung des Ökosystems der Spree, das für das Klima der Stadt wichtig ist

Das längst überholte Konzept von Privatisierung und Gewinnmaximierung durch Verdichtung und Bebauung mit Hotels, Büros, Einkaufszentren und Luxus-Eigentumswohnungen sollte zugunsten einer nachhaltigen und zukunftsweisenden Stadtplanung über Bord geworfen werden.

Die Baugenehmigung, auf die sich Hinkel stützen kann, läuft im März aus. Wenn bis dahin nicht mit dem Bau begonnen wird, verfällt sie. 

Lassen Sie uns gemeinsam 50.000 Stimmen für die East Side Gallery sammeln. Luxuswohnungen auf dem Todesstreifen sind nicht das Berlin, das wir uns wünschen.

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