Archiv der Kategorie: Termin

Fr 14.6. 18 Uhr Kiezdemo ab S-Bhf Hohenschönhausen – „Support your local Randbezirk!“

Kiezdemo für linke, selbstverwaltete Freiräume. „Support you local Randbezirk!“

Unter diesem Motto wollen wir bunt, laut und widerspenstig für mehr alternative Freiräume und DIY-Kultur auf die Straße gehen und den Anwohnern zeigen, dass Selbstorganisation noch lange nicht tot ist in Hohenschönhausen. Vortreffpunkt ist 17.30 Uhr am S-Bhf. Ostkreuz (Gleis 1). Danach: Akustik-Liedermacherkonzert im WB13 mit Anderersaits und David. Das Ganze ist als Warm Up fürs 15. WB13-Open-Air einen Tag später (15.6.) gedacht.

Kiez-demo_Flyer_final

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Sa 15.6. WB13-Open-Air

Sa.15.06. 15.wb13 Open Air

14Uhr “Die Platte bebt” – 15. WB13 Open Air und subkulturelles Straßenfest.
DIY-Straßenfest mit Livemukke:

  • “Auf Bewährung” (Polit-Punk aus Norddeutschland)
  • “Pyro One” (Rap, TickTickBoom)
  • “Minni the Moocher” (Ska-Punk)
  • “Wonderska” (Ska)
  • “Jenz Steiner” (Satire-Poli-Rap)
  • “Tram4″ (Skate-Punk)
  • “SkaMarley” (Ska-Pop-Punk)
  • “Herzschlagmusik” (Minimal Techno).

Außerdem gibt es Vorträge, vegane Fress- und Getränkestände, Graffitiwände, Skaterampen, Siebdruckworkshop (bringt eure Shirts mit), ne Fingerboardrampe, Kinderprogramm mit Hüpfburg, Kicker und vielem mehr. (siehe auch: wb13.org/open-air)

Ab 22.00 Uhr Indooraftershowparty. “Support your local Randbezirk”.

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Mo 17.6. 14 Uhr am Kudamm: TahLiye Önleyin! Zwangsräumung verhindern im Wedding!

Seit 38 Jahren lebt T. im Wedding und soll nun zwangsgeräumt werden. Durch mehrere Eigentümerwechsel und dreimal wechselnden Eigentümern und Hausverwaltungen kam es zu Mietschulden.
Da das Jobcenter die Miete direkt überwies, entstanden Unregelmäßigkeiten und Mietschulden von denen T. gar nichts wissen konnte. Obwohl sie diese mit 8% Zinsen zurückbezahlte, nutzte die Hausverwaltung Cavere, dies um das „unrentable“ Mietverhältnis zu beenden.
Bei einer Neuvermietung kann die Hausverwaltung ein vielfaches an Miete verlangen und ihre Profite dadurch erheblich steigern.
Alle Versuche vor Gericht, die Kündigung anzufechten, scheiterten. Eine gütliche Einigung ist auch nicht in Sicht. Auch wenn das Jobcenter versagt, werden die Mieter_innen selber verantwortlich gemacht.
Wir finden ungerecht, dass Gerichte oft wegen Kleinigkeiten zugunsten der Eigentümer_innen entscheiden und dadurch Menschen ihren Wohnraum entziehen.
Wir fordern, dass T. in Ihrer Wohnung bleiben darf! Lasst uns gemeinsam Druck auf die Hausverwaltung aufbauen.

Kommt am Montag, den 17. Juni 2013, um 14 Uhr
auf unsere Kundgebung gegen die Zwangsräumung
zur Cavere Estate GmbH, Kurfürstendamm 103/104, 10711 Berlin.

Seid aufmerksam, kreativ und widerständig. Beteiligt euch an Protesten und Blockaden.

Bündnis „Zwangsräumung verhindern“, Nachbar*innen aus Wedding

Flyer zum download (PDF)

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Sa 22.6. Potsdam: Die Stadt gehört allen! Demo

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Die Stadt gehört allen!

Unter diesem Motto haben zahlreiche Inititativen überall in der BRD zu einer bundeseweiten Aktionswoche Ende Juni aufgerufen.  Die Potsdamer Gruppe „Recht auf Stadt“ lädt deshalb am 22.6.2013 um 16:00 Uhrzu einer Auftaktdemo durch die bewegte Potsamer Innenstadt ein.

Gründe zu demonstrieren, gibt es hier mehr als genug…

Die Stadt der Oligarchen

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten verlangt nach wie vor 1 Mio. Euro Sonderzahlungen von der Stadt, sollen die Parks weiterhin eintrittsfrei bleiben.  Während die Stadt Potsdam sich gezwungen sieht,diese Million durch Umlage auf Potdsdamer_Innen aufzubringen, werden wieder einmal öffentliche Gelder, diesmal 400.000 Euro vom Bund, für den Wiederaufbau der Garnisonkirche zur Verfügung gestellt.  Die Gestaltung des Stadtzentrums wird mittlerweile ganz und gar dem Willen Hasso Plattners untergeordnet, Baupläne und Demokratie spielen keine Rolle mehr,wenn es nur darum geht, das Stadtzentrum aufzuhübschen. Ja, das Stadtzentrum bleibt öffentlicher Raum – nur eben nicht für alle.  Damit steigt auch der Druck, dass die „störende Betonklötze“ am Staudenhof und damit ihre Bewohner_Innen verschwinden.

Diese Skandale sind nur der offensichtlichste Ausdruck dessen, dass die Gestaltung dieser Stadt der Logik von Profit und Herrschaft unterworfen ist. Selbst die bürgerlich-demokratischen Prozeduren,auf die man sich sonst so viel zu Gute hält werden mittlerweile in vorauseilendem Gehorsam umstandslos gekippt, wenn man damit Investoren mit einem Faible fürs Preußische einen Gefallen tun kann.

Die Stadt privatisiert ihren Wohnungsbestand

Attraktiv scheint Potsdam ja zu sein. Die Stadt ist in den letzten 15 Jahren um über 12.000 Wohnungen gewachsen.  Diese Entwicklung geht allerdings ausschließlich auf den Zuwachs an private (inkl. Privatvermieteter) Wohnungen zurück.  Während die Zahl kommunaler Wohnungen um fast 6.500 (das ist über ein Viertel des Bestands von 1999) zurückging, nahm die Zahl privater Wohnungen um 18.000 (das sind 60%!) zu.  Gleichzeitig fällt auf, dass der Wohnungsneubau sich deutlich im Segment der Wohnungen über 90qm konzentriert.  Wer in Potsdam also Häuser baut, sind ausschließlich private Wohnungsunternehmen und Speckgürtler_Innen, die sich in den „hochwertigen“ Familienquartieren Eigenheime leisten können.  Mittlere und untere Einkommensschichten können sich die 10 €/qm in der Innenstadt nicht leisten. Die traditionelle soziale Wohnungspolitik weicht dem Ausverkauf der Stadt an eine zahlungskräftige Klientel, zu der sich maßgebliche Stadtpolitiker_Innen selbst dazu zählen können.

Das Resultat dieser Prozesse sind dramatisch ansteigende Preise für Neuvermietungen.  Aber auch die Wohnkosten für langjährige Mietverträge steigen.  Und wer diese Kosten nicht mehr bezahlen kann und keine Möglichkeit findet auszuweichen fliegt raus. In Potsdam wurden in den letzten Jahren jedes Jahr zwischen 150 und 200 Wohnungen zwangsgeräumt.  Ungefähr dreimal soviele Wohnungen wurden insgesamt gekündigt, weil die Bewohner_Innen nicht mehr in der Lage waren, die Mieten zu bezahlen.

Potsdam ist ein teures Pflaster – reißen wir es auf!

Doch keineswegs sind wir gezwungen diese Entwicklung widerstandslos hinzunehmen. In der Heidesiedlungen haben es die Mieter_Innen geschafft die Privatisierung der Häuser und die Vertreibung aus den Wohnungen zu verteidigen.  An diesen Erfolg wollen wir am 22. Juni anknüpfen, wenn wir gemeinsam zur Behlertstraße ziehen um klarzumachen, dass die 264 Wohnungen die dort kürzlich in die Hände der Pro Potsdam gefallen sind ebenso wenig zum Verkauf stehen wie die in der Heidesiedlung.  Außerdem wollen wir unsere Solidarität mit den Menschen demonstrieren, die vor fast zwei Jahren mit einer Hausbesetzung in der Stiftstraße den Startschuss für die aktuellen Mieter_Innenproteste in Potsdam gaben.

Kommt alle! Die Stadt ist das, was wir draus machen!

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Sa 22.6. Erst Potsdam und dann „KvU unplugged“, das „Kein-Strom-Simulations-Erlebnis“ in Berlin

PlakatunpluggedKopie

Auf in die KvU, direkt von der „Die Stadt gehört allen!“-Demonstration in Potsdam ab nach Berlin!

Die KvU in Mitte ist weiterhin in einer prekären Situation – Zeit für Solidarität! Eine Drohung der Immobilienfirma, Wasser und Strom abzuschalten, hat uns auf eine Idee gebracht: Warum nicht einen Abend in der KvU organisieren, an dem der fehlende Strom schon mal simuliert wird und ein lauschiges buntes Programm im Kerzenschein zeigt, dass es schwer werden wird, die KvU einfach rauszudrängen und das zugleich Aufmerksamkeit für die Situation schafft.
Musik und Texte unter anderem von Hasenscheiße, 667, Isolation Berlin, Slime the Boogie, Thomas Papst, Dampf in allen Gassen, The Overall Brigade, Meas, Wundabunta Straßenpunk, Sahara B, Ahne, Geigerzähler…

Hier gibt es für die Veranstaltung noch einen trashigen Trailer:

P.S. Ob es ohne Strom noch kalte Getränke gibt erfahrt ihr direkt vor Ort.

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Di 25.6. 19 Uhr: Veranstaltung „Wohnraum vergesellschaften!“ von Avanti/IL Berlin

25.06.2013 19:00 – 22:00 Uhr
Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22

Wir wollen an diesem Abend mit euch in eine Diskussion über Perspektiven zur Vergesellschaftung von Wohnraum treten.

In Berlin findet eine zunehmende Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums
von unten nach oben über den Immobilienmarkt statt. Der Reichtum der Stadt, von allen produziert, wird über die Mieten privatisiert – wer sich die Miete nicht mehr leisten kann, zieht enger zusammen oder wird aus den Innenstadtbezirken vertrieben.

Dreh- und Angelpunkt des ganzen ist das private Eigentum an Grund und Immobilien. Unsere These: Nur wenn über dieses Eigentum kollektiv verfügt werden kann und es nicht mehr marktförmig organisiert ist, ist ein „Recht auf Stadt“ für alle möglich. Dieses Recht beinhaltet Wohnen, Kultur, Transport, Gesundheit, Reproduktion … – kurzum: die volle Teilhabe am gemeinsam produzierten Reichtum.

Nach einem kurzen Input wollen wir in kleinen Gruppen mit euch zusammen diskutieren wie Vergesellschaftung von Wohnraum aussehen kann und was die Bedingungen dafür sind.

Avanti – Projekt undogmatische Linke

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Di 25.6. 20 Uhr: Film „Schade, daß Beton nicht brennt“

Schade Druck

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Mi 26.6. 17 Uhr S-Bhf Treptower Park: Fahrradkettenkundgebung „Die Stadt gehört allen“

fahrrad

Vom 22.-29. Juni gibt es eine bundesweite Aktionswoche für eine Stadt für alle. Anlässlich dieser Woche werden wir in Berlin eine Fahrradkettenkundgebung veranstalten. Mit dem Fahrrad geht es gemeinsam von einer Kundgebung zur nächsten. Wir besuchen verschiedene Orte, welche für die aktuelle städtische Entwicklung in Berlin und den Widerstand dagegen stehen. Wir werden Orte passieren, welche steigende Mieten und Verdrängung repräsentieren, aber auch an Orten vorbeikommen, welche für eine Stadtplanung von oben stehen.

Beispielhaft hierfür ist der Bau der A100 als Projekt einer rückwärtsgewandten Verkehrspolitik sowie die Bebauung des Tempelhofer Felds welche mit steigenden Mieten legitimiert werden soll, obwohl hier mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Wohnungen für Menschen mit geringen Einkommen entstehen werden. Stadt ist im Kapitalismus ein Ort, mit dem Profit gemacht und welcher von oben geplant wird. In Berlin gibt es immer mehr Kämpfe, die sich diesen Strukturen entgegenstellen. Uns interessiert dabei eine Perspektive, welche die verschiedenen Kämpfe in Berlin und bundesweit noch stärker miteinander verbindet. Es sollte nicht darum gehen nur eine einzelne Zwangräumung oder einen bestimmten Neubau zu verhindern, sondern darum an verschiedenen Punkten die bestehende kapitalistische Stadt zu kritisieren und Stadt selber zu machen.

Lasst uns gemeinsam durch die Stadt fahren! Bringt Fahnen, Schilder und Banner mit!

Organisiert von *andere zustände ermöglichen

Diese und weitere Aktionen im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche des Bündnisses „Keine Profite mit der Miete„.

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Do 27.6. 17 Uhr: 1. Alleefest des Mieterrats Frankfurter Allee

alleefest

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Fr 28.6. 19 Uhr Zickenplatz: Videokundgebung „Empire St.Pauli – Von Perlernketten und Platzverweisen“

2013-07-22-Aktionswoche-Wem-gehoert-Kreuzbergam Freitag, den 28.06.2013, 19.00 Uhr
auf dem Zickenplatz (Hohenstaufenplatz, U8 Schönleinstraße)

Empire St.Pauli – Von Perlernketten und Platzverweisen
Dokumentarfilm von Irene Bude und Olaf Sobczak, HH 2009
„Die Leute raus – Mieten hoch – bumm – ganz normal Kapitalismus …“

Mit zahlreichen Großprojekten wird Hamburgs berühmtester Stadtteil umgebaut. Die touristische Vermarktung läuft auf Hochtouren … Wo bleiben die Menschen, die in den günstigen Wohnungen lebten …
Anschließend Diskussion über Parallelen Hamburg – Berlin und lokale und bundesweite Organisierungs- und Widerstandsmöglichkeiten.

Wir, die Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG, sind ein Zusammenschluss von Menschen aus dem Chamisso-, Graefe- und Großbeerenkiez und wehren uns gegen die Verdrängung durch Privatisierung, steigende Mieten, Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, Luxusmodernisierungen und andere Raub- und Ausbeutungsformen. Für eine Stadt von unten

WEM GEHÖRT KREUZBERG trifft sich jeden zweiten und letzten Mittwoch im Monat
um 19:30 Uhr an wechselnden Orten im Kiez.
www.wemgehoertkreuzberg.de // www.grafe-kiez-online.de

  • Veranstaltungsflyer als .pdf
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